Berufsschule – Eckdaten

Unser Ausbildungsprofil im Überblick

Unsere Ausbildungsgänge: Pädagogisch stark. Natürlich nachhaltig.

Mit einem hohen Anspruch für eine qualitativ hochwertige Ausbildung und einer großen Portion persönlichem Engagements bilden wir aus zu:

  1. Staatlich geprüfte Sozialassistenz &
  2. zum/r Staatlich anerkannten Erzieher/in mit Fachhochschulreife

Vier bzw. drei Jahre dauert die Ausbildung, die das Arbeiten in allen Arbeitsfeldern von klein bis groß eröffnet. Jedes Schuljahr beginnt am 01.08. und endet am 31.07. Der vorteilhafte Wechsel zwischen Theorie- und Praxismonaten ist unser Markenzeichen.

Angebot zum berufsbegleitenden, dualen Studium

Unsere Berufsfachschule hat eine Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) geschlossen. Sie ermöglicht es Ihnen, in weniger als vier Jahren folgende, drei anerkannte Abschlüsse zu erwerben:

Für die Zulassung des ausbildungsbegleitenden Studiums sind die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife Voraussetzung sowie eine hohe Motivation und Begeisterung.

Unser Konzept: Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Heute aus den Erfahrungen von gestern für morgen lernen. Das klingt erst einmal schlüssig. Bei weiterem Nachdenken wird man stutzig…Wie kann das funktionieren, wenn wir die Herausforderungen der Zukunft noch gar nicht kennen? Die Antwort haben wir in der Bildung für nachhaltige Entwicklung – kurz BNE – gefunden. Folgen wir ihren Grundprinzipien, gelangen wir zur kompetenten Gestaltung unserer Lebenssituationen. Dazu gehören neben dem Engagement für Klima- und Umweltschutz eine bestmögliche Partizipation basierenden auf demokratischen Werten.

LernOrt berufliche Schule

Zukunftsorientiert bieten wir eine individuelle und qualitative Lernatmos­phäre am Wismarer Pädagogischen Forum. In bester Lage am Wismarer Altstadtrand gelegen, mit Blick aufs Wasser und nur 10 Minuten Fußweg zu Bahnhof und ZOB. Bei uns findet Lernen überall statt, nicht nur im Klassenraum. Es gibt kleine und große Arbeitsräume, Terrassen für das Lernen im Freien, eine digitale Ausstattung, eine Fachbibliothek, PC-Arbeitsplätze und eine Küche als gemütlicher Aufenthaltsort. Natürliche Materialien, die im ganzen Haus zu finden sind, spiegeln unser nachhaltigkeitsorientierte Schulkonzept wieder.

Engagierte Lernbegleiter*innen

Ansprechender Unterricht, Gruppenarbeit, Spielerisches Lernen, partizipative Projektarbeit, Selbststudium und interaktive Präsentationen qualifizieren am Pädagogischen Forum für den Beruf als pädagogische Fachkraft. Wertschätzende Lernbegleiter*innen gestalten reformpädagogische Lehre mit theoretischen und praxiserfahrenem Wissen. Dabei ist regelmäßige Reflektionen des Gelernten und der gemachten Erfahrungen elementarer Bestandteil der Ausbildung und stärken Ihre persönliche und fachliche Entwicklung.

Schulgeld, das sich lohnt

Als freie Ersatzschule muss unser Schulträger ein monatliches Schulgeld in Höhe von 285,00 Euro erheben, das zu 100% in die Ausbildungsgestaltung investiert wird. Über die Steuererklärung können 30% davon angesetzt werden. Je nach Praxisträger kann es für Sie zudem die Möglichkeit auf eine Praxisvergütung oder eine Beteiligung zum Schulgeld. Am Ende Ihrer Ausbildung ergibt es ein Plus an Qualität!

Tätigkeitsbereiche für ihren Traumberuf

In der Kinderkrippe werden in der Regel Kinder ab dem 1. bis zum 3. Geburtstag betreut. In diesem Bereich der Frühpädagogik wird weitestgehend nur an Werktagen von früh bis in den späten Nachmittag gearbeitet. Einige Kitas bieten auch Randzeitenbetreuung bis in den Abend, über Nacht und an Wochenenden an.

Es gilt, pädagogische Angebote zu planen, Ausflüge zu unternehmen und auf die ersten Schritte zur Schule vorzubereiten.

Im Hort, in Ganztagsschulen oder Internaten sind Sie sowohl früh morgens und dann wieder ab mittags bis in den späten Nachmittag gefragt. In den Schulferien ändert sich der Arbeitsrhythmus auf ganztags. Hier begleiten Sie weitestgehend Mahlzeiten, bei den Hausaufgaben und in der täglichen Freizeit- und Feriengestaltung.

In diesem Arbeitsfeld braucht es Einfühlungsvermögen, eine große Portion Vertrauensvorschuss und eine gut basierte pädagogische Professionalität. Zu den Einsatzbereichen gehören z.B.:

  • die Frühförderung,
  • Tagesgruppen,
  • Behindertenwerkstätten,
  • Kinder- und Jugendnotdienste,
  • das Leben in Wohngruppen und Internaten,
  • Betreuung von straffällig gewordenen Jugendlichen und
  • internationale Projekte wie SOS-Kinderdörfer.

Die Arbeitsfelder sind äußerst verschieden und bieten viel Potenzial für eine erfüllende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen z.B. in:

  • Kinder- und Jugendfreizeitzentren
  • Mutter-Kind-Kurheimen
  • Begleitung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen

Qualifikationen und Zusatzqualifikationen für pädagogische Fachkräfte sind zahlreich möglich:

  • Weiterbildung in Teilbereichen der Pädagogik z.B. Naturpädagogik, Medienpädagogik, Musikpädagogik, Sprachförderung, Kinderschutzfachkraft
  • Fachkraft für Integration- und Inklusionsaufgaben
  • Fortbildung zur Leitung von Kindertageseinrichtungen
  • Qualifizierung zum/r Fach- und Praxisberater/in
  • Fortbildung zur Durchführung von Qualitätsmanagement und Evaluierungen

Es gibt eine Vielzahl an Studiengängen mit pädagogischem Schwerpunkt. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es u.a.:

Aufbauend können Masterstudiengänge draufgesetzt werden, z.B. wie:

  • Berufspädagogik mit anschließendem Referendariat zum 2. Staatsexamen an der Uni Rostock

Finanzierung

Als sogenannte freie Schule, die als Ersatzschule staatlich anerkannt wurde, erhält der Schulträger des Pädagogischen Forums eine sogenannte anteilige Finanzhilfe vom Land Mecklenburg-Vorpommern. Die fehlende Differenz im Vergleich zu staatlichen Schulen muss der Schulträger über ein Schulgeld einnehmen. Mit einer monatlichen Verteilung der Jahreskosten beträgt das Schulgeld je Schüler*in 285,00 €/Monat. Das gilt für beide Bildungsgänge, die Sozialassistenz und den Erzieher. Aufnahme- oder Prüfungsgebühren wie an anderen Privatschulen werden nicht erhoben.

Durch den hohen praktischen Anteil unseres Ausbildungskonzepts werden Sie ein wertvolles Mitglied des pädagogischen Teams Ihrer Praxisstätte. Und hier bietet sich die Option auf eine Vergütung oder eine ähnliche Art der Ausbildungsunterstützung. Diese kann bei größeren Trägern über die sogenannte Vollzeitäquivalenz VzÄ und bei kleinen Einrichtungen über die Praktikantenvergütung erfolgen. Angestrebt wird für eine praxisintegrierte Vergütung ein Vergleich mit Ausbildungsgehältern im öffentlichen Dienst zwischen 750 € und 850 € netto im Monat. Wenn es dem Träger nicht möglich sein sollte, fragen Sie gezielt auch nach möglichen Alternativen: z.B. eine Beteiligung am monatlichen Schulgeld oder einen Zuschuss zu Ihren Fahrtkosten. Gerne unterstützen wir Sie in der gemeinsamen Kommunikation.

Ihre Bewerbung

Folgende Schulabschlüsse gelten in ganz Mecklenburg-Vorpommern als Zulassungsvoraussetzung für eine Ausbildung zur Sozialassistenz:

  • mindestens Mittlere Reife,
  • Fachhochschulreife oder
  • Allgemeine Hochschulreife / Abitur
  • für Bewerberinnen und Bewerbern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, braucht es den Nachweis zum Sprachniveau B1 – unsere Empfehlung ist aber das Sprachniveau B2

Bewerber*innen mit der vollständigen Fachhochschulreife oder dem Abitur können verkürzt in den Bildungsgang „Sozialassistenz“ einsteigen. Diese verkürzte Ausbildung ist freiwillig und bedeutet das eigenständige Erarbeiten der Ausbildungsinhalte des 1. Schuljahrs. Ein „inhaltlicher Wegweiser“ zur guten Orientierung wird bereitgestellt.
Gleichzeitig kann das Fach „Mathematik“ abgewählt werden. So entstehen Freiräume für das Nacharbeiten. Sollte der Wunsch zum Verkürzen bestehen, geben Sie diese bitte in Ihren Bewerbungsunterlagen an.

Möchten Sie bei uns direkt die Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Erzieher*in aufnehmen? Dann benötigen Sie den Abschluss zur

  • Staatlich geprüften Sozialassistenz

Sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung das schulische Abschlusszeugnis noch nicht vorliegen, steht ein Schulvertrag unter der aufschiebenden Bedingung des erfolgreichen Abschlusses der Schule mit einem der oben genannten Abschlüsse. Für Ihre Bewerbung genügt der Nachweis des angestrebten schulischen Ziels und das rechtzeitige Einreichen einer amtlich beglaubigten Kopie ihres Schulabschlusses.

  • für das Ausbildungsjahr 2025/26:          idealerweise bis Ende Februar 2025 (Sozialassistenz), spätestens Ende Juni
  • für das Ausbildungsjahr 2026/27           idealerweise bis Ende Februar 2026 (Sozialassistenz), spätestens Ende Juni

Eine frühzeitige Bewerbung erleichtert das Suchen und Finden der passenden Praxisstätte.

Für die Bewerbung in den Bildungsgang „Erzieher“ ist auch ein späterer Bewerbungseingang möglich – idealerweise haben Sie bereits eine Praxisstätte im Gepäck!

Wir freuen uns über die Zusendung folgender Unterlagen: 

  • Motivationsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Foto
  • ausgefülltes Bewerbungsformular des Pädagogischen Forums
  • Abschlusszeugnis bzw. letztes Zwischenzeugnis der Schulausbildung
  • Abschlusszeugnisse der bisherigen Berufsausbildung
  • Praktikums- bzw. Arbeitszeugnisse und/oder Nachweis von ehrenamtlicher Tätigkeit 
  • Arbeitsvertrag mit einer Praxisstätte (kann bis Ende Juni nachgereicht werden)
  • ggf. ergänzende Unterlagen

Senden Sie Ihre Bewerbungsmappe bitte an folgende Adresse:
LernWert gGbmH, Pädagogisches Forum, Gerberhof 5 b, 23970 Wismar

Nach erfolgreich gemeistertem Bewerbungsgespräch und einer Zusage auf einen Schulplatz unsererseits braucht es noch weitere Unterlagen und Schritte durch Sie:

  • Zur Annahme des Schulplatzes schicken Sie uns anschließend den Schulvertrag unterschrieben zurück. Sind Sie noch nicht volljährig? Dann müssen Ihre Personensorgeberechtigten den Schulvertrag unterschreiben.
  • Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung auf einen Praxisplatz los und/oder absolvieren Sie Probetage in einer mit uns kooperierenden Praxisstätte.
  • Sie benötigen ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis ohne Eintragungen (erforderlich für Ihren Einsatz in der Praxis, Antragsblatt bekommen Sie von uns).
  • Falls Sie bei Ausbildungsbeginn unter 18 Jahren sein sollten, reichen Sie bitte zusätzlich eine ärztliche Bescheinigung ein, dass Sie für diesen Beruf gesundheitlich geeignet sind (Erstuntersuchung gemäß § 32 des Jugendarbeitsschutzgesetzes).
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